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OT: 18.05.08
Geht ins Ohr und in die Beine! Melodiös, tanzbar und natürlich großartig gesungen...die CD braucht den Vergleich mit dem Vorgänger 'Here and now' nicht zu scheuen, und das will was heißen. Klare Empfehlung für alle Freunde guten Synthpops und alle, die (wie ich) davon überzeugt sind, dass die 80er musikalisch gesehen das beste Jahrzehnt überhaupt waren.
Ob "Construction Time Again" von Depeche Mode ein Lieblingsalbum von Oliver Wand ist? Keine Ahnung - aber wer die Platte mag, wird auch "That Night" mögen. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass die CD abgekupfert klingt - tut sie nicht. Obwohl, halt, an einer Stelle schon, das hat aber nichts mit DM zu tun: Bei "Go away" sind Anleihen bei One Republic nicht zu überhören. Oder habe ich da inzwischen eine Ohrwurm-Paranoia? Egal, es ist ein einmaliger Ausrutscher auf einem ansonsten brillianten Album - und besser gesungen ist es allemal.
Gesanglich ist "That Night" ohnehin wieder über jede Kritik erhaben, eher noch abwechslungsreicher als der Vorgänger. Interessant in diesem Zusammenhang: Mit "Wenn Du fällst" gibt es erstmals einen deutschen Titel von Obscenity Trial - und mit der Sprache ändert sich auch die Klangfarbe, der Gesang wirkt "klassischer". Hat was!
Erstmals hat Oliver Wand auch selbst produziert. Und ja, das kann er auch. Nur drei der Titel hat er in die bewährten Hände von Olaf Wollschläger gelegt. Und ich hoffe ernsthaft, dass sich diese mit meinen Favoriten überschneiden - ich finde Multi-Talente derartig demotivierend... ;-)
Übrigens gehört - zu meiner eigenen Überraschung - eines der beiden Instrumentals zu meinen Anspieltipps. Es ist also nicht NUR die Stimme.
Anspieltipps:
*What is it for?
* My mind, your mind
* Just another bad dream
Was Oliver zu den Titeln der CD zu sagen hat, lest Ihr hier.
Text: © Michaela Kaebe
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