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Schon allein dafür, dass sie sich nicht dem Diktat des angeblich einzig radiotauglichen Aufbaus Strophe - Refrain - Strophe - Refrain - ausblenden beugen, sondern sich den Luxus eines Zwischenteils gönnen, hätten Obscenity Trial für ihre aktuelle EP “Daydream” bei mir Sonderpunkte bekommen. Die hat die Band aber so gar nicht nötig - tolle EP, runde Sache.
Ein rundum gelungener Titelsong. Fünf (!) weitere Songs, die durch die Bank auch nicht deswegen auf der EP gelandet sind, weil sie für eine CD zu schwach wären, ganz im Gegenteil. Vier Remixe, alle nicht von schlechten Eltern, weder qualitativ noch was die ausführenden Personen angeht. Und noch ein Video obendrauf. Wenn das kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist, weiß ich auch nicht…
Um den Vergleich, um den man bei dieser Art Musik ja nie ganz rumkommt, ein weiteres Mal zu strapazieren: Es ist schon eine ganze Weile her, dass mich ein Song der Herren aus Basildon so begeistert hat wie “Book of Love” (Anspieltipp!!!).
Fazit: Kaufen! Und pünktlich zum Amphi Festival kommen, da spielen OT als Opener am Samstag.
Tracklist:
Daydream (Radio Edit)
Desire
Lecture (Retro Mix)
Looking for you (A Kind of Lovesong)
7:30
Book of Love
Daydream (Naghavi Mix)
Daydream (Spetsnaz Remix)
Lecture (Forschung durch Technik Remix)
Daydream (Andrew Sega Remix)
Daydream (Video)
Links:
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