Michael Herbig ist aus seiner "Bully Parade" ja bereits für die etwas andere Art bekannt. So kam es auch, dass am Freitag, einen Tag nach dem Kinostart von Bullys zweitem Kinoerfolg, in Bremen die Publikumspremiere von Periode 1 stattfand.
Seine Fans standen schon lange am roten Teppich. Glücklicherweise spielte das Wetter auch mit, so dass man die Wartezeit am mit einem kleinen Sonnenbad überbrücken konnte.
Schließlich fuhr Bully vor und sprang glücklich grinsend in die Menge. Dazu hatte er schließlich auch allen Grund. Bereits nach 24 Stunden etablierte sich das Traumschiff, mit ca. 625.000 Zuschauern, zum erfolgreichsten deutschen Film aller Zeiten.
Viele Jugendliche erwarteten ihr neues Idol "Spucky", und Bully enttäuschte auch niemanden. Er nahm sich Zeit für jeden seiner Fans, schrieb fleißig Autogramme, zog für jedes Foto eine andere Grimasse und genoss es sichtlich, sich feiern zu lassen. Nach einer guten halben Stunde, hatte Bully es dann auch geschafft, einige Minuten Ruhe zu finden. In dieser Zeit hatten Zuschauer und Presse die Zeit, sich in den vier Kinosälen, die für die Premiere vorgesehen waren, zu begeben. Kurz vor Filmbeginn ging Michael Herbig dann nochmals durch alle Kinosäle und präsentierte nochmals eine kleine Show.
Der Film begeisterte von der ersten Szene an und es waren etliche Lacher garantiert, jedoch hatte man ein wenig das Gefühl, dass die besten Szenen bereits im Trailer "verbraten" wurden. Jedoch gab es für die Kinobesucher auch ein Wiedersehen der besonderen Art. In etlichen Szenen konnte man diverse Anspielungen zum "Schuh des Manitu" wieder finden. Die Eindeutigste war wohl der Auftritt von "Santa Maria" (Sky Dumont).
Im Anschluss an die Premiere, wurden die Gäste zur Aftershow-Party im Food Court des Space Park geladen. Ausgelassen feierten hunderte Gäste bis spät in die Nacht und ließen die Barkeeper an der Cocktailbar verzweifeln. So kam es zwischenzeitlich zu einem akuten Mangel an Eis, sodass viele Gäste lange auf ihre Cocktails warten mussten. Alles in Allem war es ein sehr erfolgreicher Abend für alle Beteiligten und der SpacePark erlebte einen ansonsten unüblichen Menschenansturm.
Autor/Fotos: Magdalena Pawlas / stagePRESS
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