
Am 31.03 hieß es in der Volkswagenhalle "Rock on". Jeanette Biedermann kam mit ihrer Tour nach Braunschweig und heizte dem Publikum ordentlichst ein.

Auch nach bereits 19 Konzerten wirkte Jeanette immer noch sehr entspannt und gut gelaunt. Nicht ganz grundlos, denn die Tournee-DVD wurde an diesem Abend aufgezeichnet. Für alle, die sich jetzt schon auf die DVD freuen sei gesagt, dass SAT 1 das Konzert laut Aussage des Managements im Spätsommer diesen Jahres sendet.
Nachdem die Vorgruppe Silbermond den Zuschauern einheizten, kam gegen 20:00 Uhr Jeanette auf die Bühne. Ein fulminanter Showauftakt, mit viel Nebel und Rauch, sorgte gleichermaßen für Hustenanfälle wie auch für kreischende Stimmen der jungen Zuschauer in der ersten Absperrung.
Der erste Teil des Konzertes enthielt Stücke von Jeanettes neuem Album "Break on through". Teil zwei brachte nicht nur andere Songs, sondern auch ein neues Outfit. Nach einem roten Catsuit trat Jeanette nun ganz in weiß mit Frack auf und schlug eine etwas ruhigere Seite ein. Im Anschluß an die Balladen sang die junge Berlinerin, wieder in neuem Outfit, einige ihrer Songs als Acoustik-Versionen und kam damit bei dem Publikum sehr gut an. Auf der Hauptbühne sang sie Songs wie "How it's got to be" oder "We've got tonight", ihr Duett mit Ronan Keating. Die Darbietung dieses Songs war wohl die Überraschendste, denn Jeanette sang den Song nicht wie bisher von Festivals gewohnt allein. Ihr Gitarrist Jörg übernahm den Part von Ronan Keating, und man kann mit Recht behaupten, dass er sich ganz gut geschlagen hat. Im ersten Moment hätte man auch glauben können Mr. Keating steht persönlich auf der Bühne.
Es folgten wieder mehrere Kleiderwechsel, eine Mischung aus alten und neuen Songs, sowie eine heiße Tango-Tanzeinlage.
Im Großen und Ganzen ein schönes Konzert für Jung. Die etwas älteren Konzertbesucher hinter der zweiten Absperrung wirkten nicht so sehr begeistert wie ihre Kinder im Bereich vor der Bühne, aber immerhin konnte man sich die Zeit mit Getränken und Essen gut in der gesamten Volkswagenhalle vertreiben.
Autor: MP / stagePRESS


Fotos: MP / stagePRESS