|
Stuttgart, Röhre, 31.01.2010
Peter Heppner auf Clubtour. Der kurze zeitliche Abstand zur „solo“-Tour im letzten Jahr legte den Verdacht nahe, dass es nicht allzu viele Änderungen geben würde. Die erschöpften sich dann tatsächlich auch in einem ausgetauschten Song (ausgerechnet das wunderschöne Mr. Blue) und ein paar Umstellungen in der Setlist. Gleich geblieben sind aber vor allem auch die hervorragende Band, die tolle Stimmung auf der Bühne und natürlich das, weswegen sich der geneigte Fan durch den Schnee kämpfte: Peters unvergleichliche Stimme. Von daher: Ja, ein paar andere Wolfsheim-Songs (oder zusätzliche!) wären schön gewesen, aber gelohnt hat es sich auch so.
| |
|
Eine Änderung zur Tour im letzten Jahr gab es allerdings: Eine Support-Band. Melotron. Und die haben, wenn das, was ich in der Umbaupause um mich rum gehört habe repräsentativ ist, einige neue Fans gewonnen. Und viele alte Fans durch ihre Anwesenheit erfreut. Es gab einen neuen Song (englisch!) und die Klassiker, die das Herz begehrt, einen wie immer gut gelaunten Andy K. in wie so oft recht gewöhnungsbedürftigem Outfit (ich sag nur silberne Stacheldrahtstickerei auf roter Hose und Strassgürtel und schweige über die Schuhe) und eine sehr nette Abmoderation: „War doch gar nicht so schlimm, oder? Ihr habt ja sogar mal gelacht.“ Ja, das Publikum hat sich gut unterhalten gefühlt und dem alten Gerücht, Stuttgart sei ein schweres Pflaster, nicht entsprochen.
|
| |
|
Und der „Peder“ wurde sowieso von Anfang an richtig bejubelt. Und das, obwohl er dem Publikum erst mal „I hate you“ entgegenschleuderte, um dann nach „Alleinesein“ zu verlangen. Ungewöhnliche Auswahl, zumal ich beide Songs auch nicht unbedingt mag. Und das geht scheinbar nicht nur mir so, einer junge Dame neben mir entfuhr ein „Gut, das haben wir hinter uns“. Und es ging dann auch sehr schön weiter (Setlist unten). Mit schönem, auf die kleineren Hallen abgestellten Licht, sehr gutem Sound (gewölbte Decken haben einfach viel schönes), gut gelaunten Künstlern und der einen oder anderen kleinen Unstimmigkeit, wann genau nun die erste Strophe beginnt... ;)
|
![]() |
Nach „Das geht vorbei“ endete auch diesmal der erste Teil des Konzertes. Weiter ging es mit einem neuen Song, „God smoked“ aus dem Soundtrack des gleichnamigen Films mit und über Howard Marks. Spannender Song, soweit man das nach dem ersten Hören beurteilen kann, definitiv etwas sperriger als die „solo“-Titel...und es geht im Text nicht nur um Zwischenmenschliches, was viele freuen wird. Und natürlich auch für die beiden Titel gilt, die dem Abend seinen mehr als würdigen Abschluß gaben: Leben...I feel you und natürlich The Sparrows and the Nightingales.
Spass hatten wie gesagt alle:
| |
| |
| |
|
Setlist:
I hate you
Alleinesein
No matter what it takes
Die Flut
Künstliche Welten
Being me
Wherever
Kein zurück
Wir sind wir
Easy
Suddenly
Vorbei
Vielleicht
Once in a lifetime
Dream of you
Wundervoll
Das geht vorbei
God smoked
Leben...I feel you
The sparrows and the nightingales
Text und Fotos: Michaela Kaebe
![stagePRESS - stories from beyond the [what you want]](/data/template/main/images/leer.gif)











